MEHR INFORMATIONEN ZU GUCCI

Gucci wurde im Jahre 1921 von einem Sattlermeister namens Guccio Gucci als eine kleine Werkstatt gegründet. Der richtige Durchbruch kam aber erst nach Guccio’s Tod, als Aldo, einer der drei Söhne ein Geschäft in den USA eröffnete und die Marke an Berühmtheiten wie Grace Kelly vorstellte. Heute ist Gucci eine weltweit bekannte, italienische Mode Marke für Damen, Herren und Kinder.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige beliebte Gucci Modelle, Muster und Reihen vor. Stöbern Sie durch die Seite oder nutzen die Schnellnavigation, um zur gewünschten Stelle zu springen.

BELIEBTE GUCCI MODELLE

Es gibt eine Vielzahl an spannenden und ikonischen Gucci Modellen in dieser Sektion stellen wir Ihnen einige davon vor und bieten Ihnen dabei noch interessante Hintergrundinfos an.

Marmont (2016)

Hintergrund:

Die Gucci Marmont-Kollektion wurde erstmals 2016 unter der kreativen Leitung von Alessandro Michele vorgestellt und zählt seitdem zu den ikonischen Taschenlinien von Gucci.

Markenzeichen der Reihe sind das weich gesteppt wirkende Matelassé-Leder, das markante Double-G-Logo sowie vielseitige Silhouetten von Mini- und Small-Taschen über klassische Schulter- und Crossbody-Modelle bis zu grösseren Varianten.

Seit ihrem Debüt wurde die Marmont-Kollektion zum modernen Klassiker und von zahlreichen Influencern, Celebrities und Modefans weltweit getragen. Besonders im Jahr 2018 war sie eines der meistverkauften Gucci-Modelle und hat sich seither als stilvolles Allround-Piece etabliert.

Dank ihrer zeitlosen Kombination aus Heritage-Elementen und contemporary Chic bleibt die Marmont-Linie beliebt, ob als täglicher Begleiter oder als Statement-Accessoire in vielen Farben und Ausführungen.

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Dionysus (2015)

Hintergrund:

Die Gucci Dionysus-Kollektion wurde erstmals 2015 von Creative Director Alessandro Michele im Rahmen der Fall/Winter-Kollektion präsentiert und gehört seitdem zu den ikonischen It-Bags von Gucci.

Das markanteste Merkmal ist der U-förmige Verschluss mit zwei Tigerköpfen, der auf den griechischen Gott Dionysus, Gott des Weins und der Ekstase, anspielt und der Tasche ihren Namen gibt. Der Legende nach soll Dionysu den Fluss Tigris nämlich auf einem von Zeus gesandten Tiger überquert haben.

Die Dionysus-Modelle sind in vielen Varianten erhältlich: vom klassischen GG-Canvas über Leder- und Premium-Materialien bis hin zu ausgefallenen Designs mit Stickereien, Applikationen oder exotischen Häuten. Diese Vielfalt sowie die Kombination aus mythologischer Inspiration und zeitgenössischem Luxusdesign machen die Linie besonders begehrt bei Modefans weltweit.

Seit ihrem Debüt hat sich die Dionysus-Reihe als Statement-Piece etabliert und wird regelmässig als Must-Have-Accessory getragen, von Alltags-Begleiter bis zum festlichen Highlight.

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Jackie (1961)

Hintergrund:

Die Gucci Jackie-Tasche stammt aus dem Jahr 1961, als Gucci ein halbrundes Hobo-Bag mit markantem Piston-Verschluss einführte – damals noch ohne den Namen, den sie heute trägt. Der ikonische Name „Jackie“ entstand, weil Jacqueline Kennedy Onassis die Tasche in den 1960er und 1970er Jahren so häufig trug, dass sie weltweit mit ihrem Stil in Verbindung gebracht wurde.

Seitdem wurde das Modell mehrfach neu interpretiert: In den 1990er und 2000er Jahren durch verschiedene Design­er, später als Jackie 1961 von Alessandro Michele, welcher klassische Elemente mit modernen Proportionen, zusätzlichen Tragevarianten (Mini, Small, Medium) und vielseitigen Farbstellungen verband.

Die Jackie-Reihe gilt als zeitloser Klassiker, beliebt bei Fashion-Liebhaber und Celebrities gleichermassen. Sie kombiniert elegantes, lässiges Design mit ikonischen Gucci-Codes und ist heute ein Statement-Piece für jeden Anlass – vom Alltag bis zu besonderen Events.

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Sylvie (2016)

Hintergrund:

Die Gucci Sylvie-Tasche wurde erstmals 2016 unter der Kreativleitung von Alessandro Michele auf den Markt gebracht und basiert auf ikonischen Archiven aus den späten 1960er Jahren – inspiriert von einem klassischen Modell aus 1969, das für seine Metall-Ketten- und Schnallen-Details bekannt war.

Markenzeichen der Sylvie-Reihe sind die strukturierte Silhouette, das goldfarbene Ketten- und Schnallen-Hardware-Detail in der Mitte der Klappe sowie oft die charakteristische Web-Stripe-Einlage, die traditionelle Gucci-Codes mit modernem Chic vereint.

Die Kollektion umfasst verschiedene Varianten – von Top-Handle-Taschen über Schulter- und Crossbody-Modelle bis hin zu Mini-Ausführungen – und ist beliebt bei Modebegeisterten, die klassischen Luxus mit zeitgenössischem Stil kombinieren möchten. Die Mischung aus Retro-Elementen und moderner Raffinesse macht die Sylvie-Linie zu einem gefragten Statement-Piece im Gucci-Repertoire.

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Soho (2012)

Hintergrund:

Die Gucci Soho-Kollektion wurde Anfang im Jahr 2012 unter Frida Giannini eingeführt und entwickelte sich rasch zu einer der beliebtesten Taschenlinien von Gucci. Charakteristisch für die Soho-Modelle ist das grossflächig geprägte Interlocking-GG-Logo, kombiniert mit weichem Leder und klaren, zeitlosen Silhouetten.

Die Gucci Soho Reihe steht mir ihrem Namen für einen modernen, lässigen Stil sowie urbanes, funktionales Design, das den künstlerischen und energetischen Geist von Künstlervierteln wie dem Londoner oder New Yorker "Soho" widerspiegeln soll.

Die Linie umfasst verschiedene Ausführungen – von kompakten Crossbody-Bags wie der „Soho Disco“, wie der Name verrät eine super Ausgangstasche, bis hin zu grösseren Schultertaschen mit eleganten Kettenriemen, Totes und Top-Handle-Modellen. Diese Vielseitigkeit macht die Soho-Reihe besonders attraktiv für den Alltag, da sie Funktionalität mit ikonischem Branding verbindet.

Dank ihres lässig-eleganten Designs und der hohen Alltagstauglichkeit gelten die Soho-Taschen bis heute als moderne Klassiker und sind – auch auf dem second-hand-Markt – äusserst gefragt.

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Ophidia (2018)

Hintergrund:

Die Gucci Ophidia-Linie wurde erstmals 2018 im Rahmen der Cruise-Kollektion vorgestellt und zählt seitdem zu den beliebtesten Taschenkollektionen des Hauses. Sie vereint klassische Elemente aus dem Gucci-Archiv – wie das ikonische GG-Supreme-Canvas, die charakteristische grün-rote Web-Stripe-Bordüre und die markanten Doppel-G-Hardware, zu modernen, vielseitigen Modellen für Alltag und Event.

Die Ophidia-Reihe umfasst mittlerweile zahlreiche Varianten, von Mini-Shoulder-Bags über Gürteltaschen bis hin zu grösseren Schulter- und Tote-Modellen, die in unterschiedlichen Materialien und Farbkombinationen erscheinen. Diese Vielfalt macht sie besonders beliebt bei Kundinnen und Kunden, die klassische Gucci-Eleganz mit zeitgemässem Stil kombinieren möchten, ob als täglicher Begleiter oder als Statement-Piece in der City.

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BELIEBTE GUCCI MUSTER / ELEMENTE

Gucci Artikel sind für deren Vielfalt bekannt. Ob schlicht oder auffällig, bei Gucci ist was für fast jeden Geschmack dabei. Gerne stellen wir Ihnen die beliebtesten Gucci Muster und Design Elemente sowie deren Hintergrund vor.

Guccissima

Das Guccissima Muster ist eines der ikonischsten Designs des italienischen Modehauses Gucci. Der Name bedeutet wörtlich „das Gucci-igste“ und verweist auf die besonders markante Ausführung des charakteristischen Doppel-G-Monogramms.

Typisch für Guccissima ist die sich wiederholende, ineinandergreifende GG-Struktur, die entweder als beschichtetes Canvas oder als geprägtes Leder verarbeitet wird. Das Muster wirkt luxuriös, strukturiert und zugleich dezent, je nach Farbgebung klassisch in Braun oder Schwarz, aber auch in saisonalen Varianten.

Guccissima steht für Handwerkskunst, Wiedererkennungswert und zeitlose Eleganz und wird häufig bei Taschen, Geldbörsen und Accessoires eingesetzt.

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Diamante

Das Diamante-Muster ist das älteste ikonische Design des italienischen Modehauses Gucci. Es wurde bereits in den 1930er-Jahren eingeführt und zeigt ein feines, sich wiederholendes Rautenmuster (Diamantform), das dezent und elegant wirkt.

Charakteristisch ist die klare geometrische Struktur, die dem Material Tiefe und Wiedererkennungswert verleiht. Das Diamante-Muster gilt als gestalterische Grundlage vieler späterer Gucci-Designs. Besonders bedeutend: Es bildet die Basis für das später entwickelte Guccissima, bei dem das Rautengitter durch das ikonische Doppel-G-Monogramm weiterentwickelt und stärker gebrandet wurde.

Damit steht das Diamante-Muster am Anfang der Gucci-Monogrammtradition und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Designgeschichte des Hauses. Diamante Artikel bildeten die Grundlage für Guccissima, aber wurden auch fast komplett durch diese ersetzt. Dadurch sind Diamante Artikel heute sehr selten zu finden und überaus begehrte Vintage Stücke.

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Flora

Das Flora-Muster gehört zu den poetischsten und bekanntesten Designs des Modehauses Gucci. Es wurde 1966 exklusiv für Grace Kelly entworfen und erstmals auf einem Seidentuch präsentiert.

Das Motiv zeigt eine detailreiche, farbenfrohe Komposition aus zahlreichen Blumen- und Pflanzenarten, die naturgetreu und zugleich romantisch inszeniert sind. Im Gegensatz zu den geometrischen oder monogrammbasierten Mustern wie Diamante oder Guccissima wirkt Flora verspielt, weich und künstlerisch.

Bis heute wird das Muster immer wieder neu interpretiert – auf Tüchern, Taschen, Ready-to-Wear und Accessoires – und steht für die elegante, feminine und kreative Seite von Gucci.

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Tiermotive

Tiermotive sind seit Jahrzehnten ein wiederkehrendes Gestaltungselement bei Gucci. Besonders stark wurden sie in den 2010er-Jahren unter dem Kreativdirektor Alessandro Michele inszeniert: opulent, symbolgeladen und oft kombiniert mit Brokat, Stickereien oder dem GG-Monogramm.

Die Tierprints verbinden Exotik, Mythologie und Naturromantik – mal als realistischer Druck, mal als aufwendig gesticktes Emblem oder Jacquard-Webung.

Zu den häufigsten Tiermotiven bei Gucci gehören die Biene, der Schmetterling, die Schlange und der Tiger.

Klicken Sie auf eines der gelisteten Tiere, um unsere Artikel mit dessen Motiv zu sehen.

Web-Streifen

Die Gucci Web-Streifen sind kein eigenes Muster im klassischen Sinne, sondern ein Stilelement und dabei sind oft in Kombination mit anderen Mustern zu finden. Die Web-Streifen gehören zu den ältesten und bekanntesten Markencodes des Hauses Gucci. Das grün-rot-grüne Band wurde bereits in den 1950er-Jahren eingeführt und ist von den Sattelgurten des Reitsports inspiriert – eine Referenz an Guccis historische Verbindung zur aristokratischen Reitkultur.

Über die Jahre haben sich die Webstreifen immer wieder gewandelt, mit Unterschieden in der Breite, Materialen und Artikel, auf welchen diese vorkommen. Zwischenzeitlich, häufig in den 70-er Jahren, gab es sogar eine andere Farbkombi: Rot-Blau Rot.

Ob als funktionales Gurtband oder dekoratives Statement – das Gucci Web ist ein zeitloses Designelement, das die sportlich-klassische DNA der Marke verkörpert und bis heute kontinuierlich weiterentwickelt wird.

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BELIEBTE GUCCI REIHEN

Neben den beliebten Modellen und Mustern gibt es bei Gucci auch einige bekannte Reihen. Bei diesen Reihen sind jeweils wiederkehrende Elemente vorhanden, welche charakteristisch für die jeweilige Reihe sind. Diese Reihen beinhalten meist unterschiedliche Produkte von Taschen über Kleinwederwaren bis hin zu weiteren Accessoires. Gerne stellen wir Ihnen die bekanntesten, inklusive deren Hintergrund, vor.

Bambus

Die Bamboo-Reihe zählt zu den ikonischsten Linien des Modehauses Gucci. Sie wurde 1947 eingeführt – in einer Zeit materieller Knappheit nach dem Zweiten Weltkrieg als Leder Mangel ware. Als innovative Lösung verwendete Gucci erhitzten und gebogenen Bambus für die Taschengriffe. Die Bambuselemente kamen so gut an, dass Sie bis heute bei vielen Gucci Artikeln in unterschiedlichen Formen eingebaut werden.

Der Bambusgriff wird bis heute in einem aufwendigen Handverfahren geformt und über offenem Feuer gebogen, wodurch jede Tasche eine leicht individuelle Note erhält. Das Material ist zugleich leicht, stabil und aussergewöhnlich – ein perfektes Beispiel für funktionale Eleganz.

Die Gucci Bamboo 1947 Modelle greifen das historische Design auf und verbinden es mit modernen Formen und Farben. Die Linie steht für Handwerkskunst, Kreativität und zeitlose Raffinesse – und gilt als Meilenstein der Accessoire-Geschichte.

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Horsebit

Die Horsebit-Reihe von Gucci ist eine der ikonischsten Linien des italienischen Modehauses. Ihr charakteristisches Erkennungszeichen ist das Horsebit-Detail – ein metallisches Steigbügel-Element, inspiriert vom Reitsport, das seit den 1950er-Jahren zum Markenzeichen der Marke gehört.

Besonders bekannt ist die Horsebit 1955 Tasche, die das historische Design mit klaren, strukturierten Formen verbindet. Neben Taschen umfasst die Linie auch Loafer, Gürtel und weitere Lederaccessoires.

Die Kollektion steht für zeitlose Eleganz, Handwerkskunst und die Verbindung von Tradition und modernem Luxus – ein klassisches Statement-Piece mit hohem Wiedererkennungswert.

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Interlocking G

Ein zentrales Merkmal der Interlocking G-Reihe ist das gespiegelte Logo, bei dem die „G“ nicht identisch nebeneinanderstehen – eines der Gs ist horizontal gespiegelt. Dadurch greifen die Buchstaben symmetrisch ineinander und bilden eine geschlossene, harmonische Form.

Das Logo wirkt dadurch kompakt, ikonisch und sofort wiedererkennbar. Je nach Ausführung – etwa als silberfarbene Metall-Schliesse, geprägtes Lederdetail oder Schmuckelement – kann es entweder dezent integriert oder bewusst als Statement eingesetzt werden.

Gerade diese klare, symmetrische Form macht das Interlocking G zu einem der stärksten Markensymbole im Luxussegment.

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Hacker Project

The Hacker Project ist eine experimentelle Mode‑Initiative, bei der Gucci und Balenciaga ihre typischen Designcodes gegenseitig „hacken“ und neu kombinieren. Die beiden Häuser spielen dabei bewusst mit typischen Logos, Silhouetten und Stil‑Elementen des jeweils anderen, um Fragen von Markenidentität, Authentizität und Branding aufzuwerfen.

Die Initiative wurde im Rahmen der Frühjahr‑Sommer‑22‑Saison vorgestellt und im November 2021 offiziell mit globalen Pop‑up‑Präsentationen in über 70 Shops gestartet.

Typisch für das Projekt sind:

  • Überarbeitete Logos und Monogramme – z.B. Balenciaga‑Double‑B‑Varianten des klassischen Gucci GG‑Musters.
  • Hybrid‑Stücke, bei denen klassische Gucci‑Silhouetten oder Balenciaga‑Strukturen mit Elementen der jeweils anderen Marke verschmolzen werden.
  • Accessoires, Bekleidung und Sneaker, die visuelle Codes „umdrehen“, kombinieren oder ironisch kommentieren.

Das Projekt war weniger eine traditionelle Kollaboration als vielmehr ein kreatives Statement über Markenkultur im Luxussegment, das beide Traditionshäuser in einem spielerisch‑provokanten Kontext zusammenbrachte.

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