WORAN ERKENNT MAN EIN ORIGINAL?

MONOGRAM CANVAS

Die berühmten Monogram-Canvas-Taschen bestehen nicht – wie oftmals angenommen – aus Leder, sondern aus mit Vinyl beschichtetem Leinen. Die Oberfläche ist eher matt, sehr flexibel und hat eine leichte Struktur. Bei Fälschungen ist das Material oft glänzend (Kunststoff), starr und rau.

Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass das senfgelbe Monogramm linienartig von unten links nach oben rechts aufgetragen ist. 

Bei Fälschungen  ist das Monogramm oder die Blume meist glattflächig, unregelmässig und/oder in kleinen Punkten aufgetragen. Fälschungen können auch an der Farbgebung erkannt werden: Sie wirken oft leicht rötlich (anstatt gelblich).

Das Monogramm ist symmetrisch angebracht: Dies fällt z. B. an Nähten besonders auf: Das "LV" ist – sofern vermeidbar * – nie angeschnitten.

* Nicht vermeidbar ist ein Anschneiden des "LV" z.B. bei asymmetrischen Taschen, wie beispielsweise der petit Bucket, der Sac Shopping etc.

ORIGINAL
FAKE

MULTICOLORE

Das Monogramm Multicolore oder auch „Multicolor“ genannt, wurde 2003 vom japanischen Künstler Takashi Murakami designt und besteht aus 33 unterschiedlichen Farben, die auf weissem oder auch auf schwarzem Hintergrund erhältlich sind.

Die Taschen in Multicolor blanc (weiss) sind innen immer in einem Rot, beinahe Weinrot ausgelegt.

Die Taschen in Multicolor noir (schwarz) sind innen immer mit dunkelgrauem Alacantra-Leder ausgelegt.

Fälschungen des Multicolor-Musters, bestehen häufig nur aus 5-6 Farben, daher ist es nicht sehr schwer, ein Plagiat zu erkennen.

Multicolor aus 33 ver. Farben, Fakes sind daher leicht zu erkennen.

LOGO/HOT STAMPING:

Dieser Druck muss mind. 1 Mal bei der gesamten Tasche vorkommen (Ausnahme Vintage Taschen, da fehlt teilweise der Hotstamp. zb. Bucket, Papillon und Marceau).

Die Schreibweise (alle Worte auf einer Seite oder auf beide Taschenseiten verteilt) kann dabei je nach Alter der Tasche unterschiedlich sein. Auf dem ersten Bild ist eine sehr seltene Prägung (Louis Vuitton Malletier) ersichtlich. Diese Taschen sind in der Regel aus den frühen 80er Jahren und haben noch andere Merkmale, die im Vergleich zu den neuen Taschen abweichen.

Bild 2 zeigt eine eher seltene "Nährichtung"- (keine horizontale Naht über dem Hot Stamp) sowie eine andere Schriftart des Hot Stamps. Bei den  Beispielen handelt es sich um durch Louis Vuitton bestätigte Originale.

Der "Druck" ist (meist im Leder punziert/eingestanzt) bei Portemonnaies oder einzelnen farbigen EPI Leder Taschen (vgl. Bild unten) jedoch auch schon einmal gestempelt. Er befindet sich immer genau mittig, es zeigen sich keine ausgelaufenen Ränder oder schiefe Ausrichtungen. Die Ausrichtung (nach rechts oder links schauend) sowie die Schriftart können jedoch abweichen.

Der Stamp ist immer genau mittig platziert.
Schriftarten können abweichen.
Louis Vuitton Malletier Hotstamp, diese Taschen sind aus den frühen 80er Jahren.
Seltene Nährichtung, keine horizontale Naht. Louis Vuitton made in France.

DATACODES/ MODELLNUMMER

Hierzu herrscht oft Verwirrung. Jede Louis Vuitton-Tasche hat eine Modellnummer. Diese ist schlicht eine Art Seriennummer / Artikelnummer und kennzeichnet z.B. ein "Sac Noe Monogram PM". Die Nummern beginnen in der Regel mit einem "M", gefolgt von fünf Ziffern, beispielsweise M53151. Diese Nummer ist auf der Tasche nicht zu finden, wird jedoch auf der Rechnung ausgewiesen. Ebenfalls ist diese Nummer auf der Louis Vuitton-Site bei den jeweiligen Modellen angegeben (REF).

Ab den frühen 80er Jahren begann Louis Vuitton Datacodes einzuführen.

Diese bestehen ab 1990 in der Regel (Ausnahmen siehe unten) aus zwei Buchstaben (oder A1/A2), gefolgt von vier Ziffern.

Die beiden Buchstaben kennzeichnen, wo die Tasche hergestellt wurde (unvollständige Liste):

  • made in France: A1, A2, AN, AR, AO, AS, AC, BA, BJ, CA, CT, DU, FL, FR, LW, MB, MI, NO, ND, RA, RI, SD, SL, SN, SP, TH, VI, VR
  • made in U.S.A: FH, FF, OS, SD
  • made in Spain: CA, LB, LM, LO
  • made in Italy: SA, MA

Die 4 Ziffern kennzeichnen wann die Tasche hergestellt wurde:

Die ERSTE und DRITTE Ziffer steht für den Monat, die ZWEITE und VIERTE Ziffer für das Jahr, in welchem die Tasche hergestellt wurde.

Die erste Ziffer muss also eine Eins oder Null sein. Die zweite ein Neun, Null oder Eins, die dritte eine Eins oder Zwei, die vierte eine Null bis Neun.

Bei ganz neuen Taschen ergeben die Ziffern der ersten und dritten Zahl die Kalenderwoche der Herstellung und nicht mehr, wie hier oben beschrieben, den Kalendermonat.

Frankreich (AR) April (04,) 1995 (95) produziert.
typischer Datacode aus den 80er Jahren. Frankreich (A2) Juli (07) 1989 (89) produziert.
Frankreich, Juni, 1996 produziert.
Frankreich ( AR) November (11) im Jahr 2000 (00) produziert

Nähte

Die Nähte der Monogram Canvas-Taschen haben eine ganz eigene senfgelbe Farbe (vgl. Bilder oben), diese präzise Farbe besitzen viele Fälschungen nicht, sie stammt vom Bienenwachs, mit welchem die Louis Vuitton-Nähte umhüllt sind (auch wichtig für die Langlebigkeit der Taschen).

Einzelne farbige Modelle in Epi-Leder haben Nähte, welche Ton-in-Ton mit dem Epi-Leder abgestimmt oder auch schwarz sind. Echte Louis Vuitton-Taschen zeichnen sich durch eine perfekte Verarbeitung aus. Es gibt also keine schiefen Nähte, verknoteten Fäden, krumm eingenähte Etiketten oder etwas in der Art.

Ton-in-Ton Nähte abgestimmt auf das Epi.
Schwarze Nähte.

Die Lederteile

Die Henkel und Lederteile einer Louis Vuitton-Tasche, bestehen aus unbehandeltem Rindsleder, welches durch Regen, Sonne und alltäglichem Gebrauch nachdunkelt (patiniert). Bei Fälschungen bleiben die Lederteile meist hell und/oderdiese aus Schafsleder, welches bereits am (strengen) Geruch identifiziert werden kann.

Die Enden/Kanten der Lederteile und Henkel sind weinrot eingefärbt.

Bei Fälschungen sind diese Kanten oft grell, orange, doppelfarbig oder gar nicht eingefärbt.

 

 

Lederteile bestehen aus unbehandeltem Rindsleder.
Die Kanten sind weinrot eingefärbt.

Weitere Echtsheitsmerkmale die oft als Fakes gelten:

Ältere Modelle (sog. Vintage-Taschen) sind teils sehr schwer zu beurteilen. So wurden bei Modellen aus den 80er Jahren beispielsweise noch Reissverschlüsse der Marke "Eclair" oder "YKK" verwendet.  Datacode und Hotstamp können zudem bei Vintagtaschen fehlen oder von den gängigen Merkmalen abweichen (zb. teils schief geprägt). Jedoch kommen diese Besonderheiten niemals bei neueren Modellen vor.

  • Reissverschlüsse anderer Marken als LV (z. B. Eclair oder auch YKK). Bis in die späten 80er Jahre benutzte Louis Vuitton noch diese Marken. 
  • Taschen ohne Datacode oder einen dreistelligen Datacode. Louis Vuitton führte die wie oben beschreiben zu entschlüsselnden Datacodes erst in den 90er Jahren ein. Ältere Taschen haben häufig andere Auszeichnungen (SD 882, SA 881) oder keine Codes. 
  • Stoffetiketten im inneren der Tasche (Diese wurden in den 80er Jahren z.B. bei den Necessaires verwendet).
  • LV-Monogramm, welches "auf dem Kopf" steht. Dies ist bei Taschen mit durchgehendem Canvas unvermeidbar (z.B. Speedy, Keepall) und kein Hinweis auf eine Fälschung.
  • Angelaufene Messingteile; dies geschieht bei allen Messingteilen nach einer Weile. Mit einem Messingreiniger kann dies behoben werden.
  • Innentasche, die klebrig ist und/oder sich löst. Leider gibt es eine Reihe von Louis Vuitton-Produkten, deren Innenmaterial nach einer gewissen Zeit (und wohl im Zusammenhang mit der Luftfeuchtigkeit) klebrig wird und sich löst (z.B Riviera. Bucket, manche Pochettes/Necessaires). Louis Vuitton repariert übrigens sämtliche Originalprodukte. So kann eine komplett neue Innentasche gefertigt werden (kostenpflichtig).
  • Speedy/Keepall weisen keine Innentasche auf: Bis in die 90er Jahre haben beide Taschenmodelle keine Innentaschen.
  • Noè haben keinen D-Ring. Diese wurden erst Mitte der 90er Jahre eingeführt. Vorher hatten die Epi Noé`s eine Innentasche mit Reissverschluss. Davon wurde später abgesehen, da diese Innentasche (zu schwer befüllt) die Tasche aus der Form bringt. Monogram Noé`s hatten bis dahin weder Innentasche noch D-Ring.

Sie können alle Taschen in jedem Louis Vuitton Geschäft überprüfen lassen.

Es existiert das Gerücht, dass Louis Vuitton-Personal befugt und angehalten ist, Fälschungen einzuziehen. Eine solche Praxis ist mir in der Schweiz nicht bekannt und wurde auf Nachfragen beim Verkaufspersonal in Zürich verneint.

Weiter habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Verkaufspersonal von Louis Vuitton mit der Echtheitsbestimmung von älteren (Vintage-) Taschen teils Mühe hat. Da lohnt es sich, hartnäckig auf eine erfahrenere Person zur Zweitbeurteilung oder notfalls auf das Einschicken ins Werk Paris zu bestehen. Eingeschickte (echte) Taschen erhalten meines Wissens ein Echtheitszertifikat.

Louis Vuitton-Verkaufspersonal darf Fälschungen nicht schriftlich bestätigen. Dies ist dann ärgerlich, wenn man sich mit der eigenen Bezugsquelle nicht einigen kann und gerichtlich vorgegangen werden muss. Da wir eine Geld-zurück-Garantie bieten, werden Ihnen solche Probleme bei uns nie begegnen. Ergänzungen und Korrekturen zu dieser Auflistung nehme ich sehr gerne entgegen!

ECLAIR Reissverschluss aus den 80er Jahren
Ältere Taschen mit dreistelligen Datacode.
Innentasche mit Reissverschluss
Innentasche Ton-in-Ton.
Neuerer Reissverschluss.
Bei durchgehendem Canvas ist das LV-Monogramm auf einer Seite auf dem Kopf, dies ist unvermeidbar.
Ohne Innentasche.
Monogram Canvas Noé-Taschen bekamen ab den frühen 90er Jahren einen D-Ring.

FAKE VERGLEICH NEVERFULL MM MONOGRAM CANVAS                                                       

Links das Original, Rechts der Fake. D-Ring vergleich, sowie viel zu grosse und ungenau genähte Lederteile.
Rechts wieder der Fake mit schlechten Nähten.
Links wieder das Original, rechts der Fake mit unsauberen und ungleichmässigen Stichen der Naht.
Oben das Original mit Niete und der Naht, unten der Fake ohne Niete und ohne Naht,
Links das Original , rechts der viel zu grosse Verschlusshaken, ungleichmässige Nähte und zu grosse Lederteile.
Oben das Original, drunter im Vergleich den Fake. Betrachten Sie die Linien immer genau, sobald Linien im Stoff auslaufen, ist Vorsicht geboten.

Material

Ein Wichtiger Hinweis ist das Innenfutter es muss entweder dasselbe Material wie der Stoff aussen oder hochwertiger, ebenso muss es regelmässig und im gleichen Farbton verarbeitet sein. Auf Klebstoffrückstände sollte man gut Achten, denn das weist auf eine Fälschung hin. Das Label ist nicht auf einem Lederteil, sondern direkt im Futter drin. Achten Sie auf die eingestanzte Schrift im Leder, falls sie nicht stark oder verschwommen ist, ist dies ein guter Hinweis auf eine Fälschung. Authentische Bottega Veneta Taschen werden nicht schief oder unförmig aussehen. Sie werden immer perfekt symmetrisch sein.

Reissverschluss

Bottega Veneta legt Wert auf hochwertige Reissverschlüsse. Einig häufig verwendete Reissverschlüsse sind von Riri. Die häufigste Farbe von Bottega Veneta Reissverschlüssen ist Gold.

MADE IN ITALY
Etikette mit Original Zertifikat.
Altes Bottega Veneta Etikett.
Häufig verwendete Reissverschluss von RIRI.

BURBERRY oder Burberrys?

Beide Schreibweisen sind korrekt. Das Label begann 1856 unter dem Titel BURBERRY. Bald darauf wechselte der Name auf Burberrys (Kunden rund um den Erdball nannten es „Burberry’s of London“). Um das Jahr 1998 wechselte der Name – frei nach dem Motto „back to the roots“ – zurück auf BURBERRY.

  • Kontrollieren und vergleichen Sie das Logo (Buchstaben Form) mit jenem von BURBERRY; Etiketten sind KEIN Echtheitsbeweis.
  • Der Preis: aktuelle BURBERRY-Taschen kosten neu ab 875 Euro aufwärts bis zu 17.000 Euro. Ältere Modelle und v. a. Taschen aus Burberrys-Zeiten werden auf dem Markt teilweise relativ günstig gehandelt. Wenn Sie jedoch für eine Tasche aus der aktuellen Kollektion nur einen Bruchteil bezahlen müssen, ist Vorsicht geboten.
  • Qualität: Die Produkte zeichnen sich durch sauber gesetzte und feste Fadenstiche sowie eine Fadenfarbe pro Tasche aus.
  • Innen und außen ist die Farbgebung der Metallschilder einheitlich. BURBERRY verwendet 2014 für das Logo zudem ausnahmslos goldene Metallschilder. Bei älteren Modellen wurden teilweise noch silberfarbene verwendet.
  • Generell gilt: „Wie außen, so auch innen“; achten Sie auf eine gleichmäßige Qualität.
  • Burberrys-Taschen weisen IMMER einzig Italien als Herkunftsland aus. Aktuelle BURBERRY-Taschen hingegen können aus Italien, England, Spanien, Rumänien, China, der Türkei oder den USA stammen.

DIE BUCHSTABEN DES LOGOS:

Genaueres Hinschauen lohnt sich: Falsch gezogene Kurven, Gabelungen und Linienlängen der Buchstaben und/oder unregelmäßige Abstände zwischen den einzelnen Lettern können Fälschungen entlarven. 

Jeder Buchstabe besitzt eine eigene Typographie:

  • B: Der untere Bauch/Leerraum ist minimal größer als der obere.
  • U: Der linke vertikale Strich ist dicker als der rechte.
  • R: Das rechte Bein weist eine leichte Krümmung auf (diese ist bei Fälschungen entweder gerade, gelassen aber oft zu geschwungen und verschnörkelt).
  • E: Der untere Strich ist minimal länger gesetzt als der obere.
  • Y: Die linke Gabelung ist breiter als die rechte.

 

DIE STREIFEN

Die vertikalen und horizontalen Streifen (in Weiß, Schwarz und Rot) stehen in einem exakten 90 Grad Winkel zueinander. An den Saumstellen wird auf eine fliessende Streifenführung geachtet. Wenn, dann sind Abweichungen nur sehr minimal vorhanden.

 

FEINSTREIFUNG

Bei den meisten BURBERRY Check-Taschen bestehen die Streifen selbst aus feinsten Streifen, welche diagonal verlaufen* – von unten links nach oben rechts. Klare Linien. KEIN Vermischen der beiden Farbtöne an den Kreuzungen, KEIN Einfließen in den Grundton.

*AUSNAHME: Bei SUPER NOVA CHECK und anderen Taschen, wie z. B. Haymarket Taschen, die diagonal verarbeitet wurden, wird das Muster „gedreht“. Dies hat zur Folge, dass die Streifen DIAGONAL liegen und die Feinstreifung vertikal verläuft.

Achten Sie auf gleichmässige Qualität, innen und aussen.
Genaueres Hinschauen lohnt sich!
Altes BURBERRYS Logo.
Klare Linien. KEIN Vermischen der beiden Farbtöne an den Kreuzungen, KEIN Einfließen in den Grundton.
Burberrys PVC Haymarket-Tasche
Burberrys Baumwoll Haymarket-Tasche

BURBERRY-BESCHRIFTUNG AUßEN

BURBERRY hat in der aktuellen Kollektion verschiedene Varianten eingesetzt. Die Metallschildchen respektive die gravierten Logos sind heute ALLE goldfarben, jedoch in ihren Formen NICHT einheitlich.

Haymarket-Taschen
Der Schriftzug „BURBERRY“ ist in ein Metallstück (meist in den Verschluss) eingraviert. Außen ist KEIN separates Schild angebracht.

House Check-Taschen
Drei Beschriftungsmöglichkeiten:

  • Taschen, die hauptsächlich aus Leder hergestellt sind und nur am oberen Rand eine House Check-Musterung aufweisen, besitzen ein rechteckiges Metallschildchen. Dieses ist an seinen Enden durch Ringe am Leder befestigt.
  • Taschen mit einem Ledereinsatz in der Taschenmitte: Der Schriftzug „BURBERRY“ ist mit goldfarbenen Buchstaben eingraviert, ein separates Schild ist nicht vorhanden.
  • Hauptsächlich aus House Check-Stoff bestehende Taschen: ein rechteckiges Metallschild, deren Schmalseite abgerundet ist. Rechts und links eine Niete. Eingraviertes BURBERRY Logo.


Canvas Check
BURBERRY ist in ein Lederelement eingraviert. Ein Metallschild ist wiederum NICHT vorhanden.

FRÜHER:
Bei älteren BURBERRY Modellen war das Logo teilweise direkt in das Leder eingestanzt. Es wurden auch Schilder aus Gummi verwendet.

Burberrys war auf ovalen oder rechteckigen Metallschildchen direkt auf die Tasche eingraviert oder auf ein ovales Lederstück gedruckt. Bei reinen Ledertaschen wurde es sogar geprägt. Typisch bei älteren Taschen ist zudem die Abbildung des Prosum-Ritters. 

BURBERRY rundes metall Logo
Burberrys Logo ins Leder punziert.
Burberrys mit dem Porsum Ritter.
Burberrys Logo mit Porsum Ritter
Altes Burberry Gummi Schild.

BURBERRY BESCHRIFTUNG INNEN

Achten Sie auf gleichmäßige Qualität: „Wie außen, so auch innen“. Angenähte Leder-Labels sind relativ kleinstichig angebracht. Der Nähfaden sitzt satt und gerade. Aufgeklebte Metallschilder von älteren BURBERRY-Taschen sind gerade und sauber angeklebt. Kein Ausfliessen des Klebers. BURBERRY LONDON sowie MADE IN ITALY sollten im Innern aller älteren BURBERRY Taschen stehen.

  • Aktuelle (und ältere Modelle) von BURBERRY

Unseres Wissens nach haben die Taschen innen nur noch Leder-Etiketten.
Der Schriftzug „BURBERRY“ ist darauf eingraviert. Das Etikett befindet sich in der Regel in unmittelbarer Nähe des Reißverschlusses der Innentasche. „BURBERRY“ kann aber auch direkt auf die lederne Reissverschluss-Umrandung der Innentasche eingestanzt sein.

  • Code

Ältere BURBERRY Taschen haben einen eingestanzten Code auf der Rückseite des „MADE IN ITALY“-Lederetiketts.

  • Weißes Etikett

Nur bei ganz aktuellen Taschen. Es informiert auf der Vorder- und Rückseite über: Material, Fabrikationsland und die Artikelnummer.

Frühere BURBERY-Modelle

Rechteckige Schilder wurden verwendet, aus dickerem Metall und mit abgerundeten Ecken. Noch weiter zurückliegend ist ein etwas dünneres Metall verwendet worden, dessen Ecken weniger abgerundet waren. Es kamen silber- und goldfarbene Schilder sowie Lederetiketten zum Einsatz. Diese waren bei Modellen ohne Innentasche nur an der oberen Längsseite angenäht. Folgende Bezeichnungen wurden verwendet:

  • BURBERRY
  • BURBERRY LONDON

Burberrys

Für die Innenschilder wurden u .a. rechteckige und ovale Metallschilder oder Lederetiketten verwendet. Diese waren bei Modellen ohne Innentasche nur an der oberen Längsseite angenäht.

Folgende Bezeichnungen wurden verwendet:

  • Burberrys LONDON MADE IN ITALY
  • Burberrys OF LONDON
  • Burberrys

     

AUSSENMATERIAL

PVC, genarbtes Leder, Glattleder, Wildleder, Straussenleder, Alligatorenleder, Baumwolle, Jute, Leinen und Wolle werden verwendet.

INNENMATERIAL

Verschiedene Innenfutter sind bekannt:

  • Glänzendes Stoff-Futter mit eingewobenem BURBERRY Logo. Dieses Innenfutter gibt es unseres Wissens nach in Schwarz, Braun, Beige oder Rot. Der BURBERRY-Schriftzug steht einmal gerade, dann kopfüber.
  • Typisches Check-Muster auf Textil, meist Baumwolle
  • Canvas (Leinen) und Baumwolle in diversen Farben
  • Kunststoffinnenfutter (kann leider mit der Zeit bröcklig werden)

REISSVERSCHLUSS-ZIEHER

Auch hier sind, je nach Alter der Tasche, verschiedene Varianten möglich.

  • Ältere Taschen, insbesondere aus dem Hause Burberrys, verarbeiten Reißverschlusszieher von Lampo, riri oder YKK. Diesesind gold- oder silberfarben. Die Farbwahl passt zur Farbgebung der Metallteile im Tascheninnern.
  • In jüngeren Modellen wurde noch Zieher verwendet, auf dessen Vor- und Rückseite das BURBERRY-Logo eingeprägt ist, allenfalls noch zusätzlich ein Lederelement.
  • Taschen aus der aktuellen Kollektion weisen – unseres Wissens nach – nur noch Lederzieher ohne Logo auf.
  • Bei eingeprägtem Logo gilt: Kein Verwischen oder unsaubere Linien.
Typisches Check-Muster auf Textil, meist Baumwolle
Rotes Innenfutter.
Reissverschluss mit BURBERRY Logo
Textil Reissverschluss ohne Logo

Fälschungshinweise

  • Rechtschreibefehler, z. B. auf den Etiketten, Rechnungen etc.
  • BURBERRY-Label mit falschem Schriftzug/ falschen Buchstabenschwingungen
  • Streifen, die an den Nähten nicht zusammenpassen
  • Uneinheitliche Stichlänge (Betrachten Sie dazu die ganze Tasche!)
  • Bei Haymarket-Taschen: Ritter, welcher sich NICHT auf den roten Streifenkreuzungen befindet. Ritter, der die Feinstreifung an den Kreuzungen verdeckt. Ritter auf Haymarket- (und entsprechend großen) Taschen, welcher nicht abwechselnd gerade und kopfüber steht
  • Bei Horseferry-Taschen: Falls der Ritter auch kopfüber steht
  • Wenn Plastik statt mit PVC überzogenes Leinen verwendet wurde; starre, glänzende Taschen, welche KEINE Oberflächenstruktur aufweisen
  • Innenfutter mit eingewobenem BURBERRY Logo, welches nicht gerade und kopfüber steht „außen wie innen“:
  • wenn z. B. außen ein qualitativ guter Reißverschlusszieher angebracht ist, innen jedoch ein billiges Material verwendet wird
  • wenn das Innenfutter aus minderwertigem Material besteht
  • Metallteile, die außen und innen nicht zusammenpassen (beispielsweise in der Farbgebung).
  • Schräg angenähte / aufgeklebte Schilder und Etiketten oder auslaufender Klebstoff
  • Super Nova Check-Taschen, OHNE vertikale Feinstreifung
Gefälschte Etiketten an einem FAKE Burberry Schal.

SCHALS VON BURBERRY 

BURBERRY bietet zahlreiche Variationen von Halstüchern, Schals (Winter und Sommer), Foulards etc. an. Im nachfolgenden Echtheitscheck führen wir für Sie einige unverwechselbare Merkmale von BURBERRY-Schals (englisch: „scarfs“) mit Fransen auf.

Randnotiz: BURBERRY oder Burberrys?
Beide Schreibweisen sind korrekt. Das Label begann 1856 unter dem Titel BURBERRY. Bald darauf wechselte der Name auf Burberrys (Kunden rund um den Erdball nannten es „Burberry’s of London“). Um das Jahr 1998 wechselte der Name – frei nach dem Motto „back to the roots“ – zurück auf BURBERRY.

ECHTHEITSCHECK

  • Kontrollieren und vergleichen Sie das Logo (Buchstaben und Form) mit jenem von BURBERRY; Etiketten können leicht nachgebildet werden und sind KEIN Echtheitsbeweis.
  • BURBERRY verwendet nur edle Materialien wie Wolle, Cashmere und Seide, die sich dementsprechend weich und fein anfühlen.
  • Produktfälscher können synthetische Materialien oder aber auch Baumwolle verwenden und diese als Wolle, Cashmere oder Seide deklarieren → BURBERRY verwendet keine Stoffe aus Synthetik.
  • Neue Schals kosten ab 400 CH aufwärts; wenn Ihnen ein neuer, „echter“ Schal zu einem Bruchteil dieses Betrags angeboten wird, ist Vorsicht geboten!
  • Ein konsistentes Muster ist auf dem gesamten Schal erkennbar.
  • Den Stoff zeichnet eine regelmässige Färbung sowie ein perfektes, symmetrisches Design aus.
  • Fransen: BURBERRY Schals haben saubere, entwirrte Fransen, deren regelmässige Länge 7,5cm nicht überschreitet. Sie sind bis in die Spitzen gleich dick (kein Ausdünnen)!
  • Achten Sie auf den Fabrikationsort: MADE IN SCOTLAND (BURBERRY) oder MADE IN ENGLAND (teilweise noch bei BURBERRY, hauptsächlich bei Burberrys)

FRANSEN

Die Fransen sind immer im Farb-Grundton des Schals bzw. der Streifen gehalten. Sämtliche Fransen sind in sich gedreht. Stets greifen nur maximal zwei verschiedene Farben ineinander; in der Regel (Ausnahmen sind möglich) jene des Streifens sowie des Grundtons.
Je nach Modell gibt es kürzere oder längere Fransen, jedoch werden ca. 7,5cm NIE überschritten.

Egal ob Burberrys oder BURBERRY: Sämtliche Fransen weisen eine wiederkehrende Abfolge auf. In der BURBERRY-Kollektion 2014 gibt es verschiedene Variationen dieser Abfolge. Wenn ein roter Streifen endet, besteht er aus ein bis drei Fransen, diese sind in Rot sowie dem Grundton gehalten.

 

 

BURBERRY / BURBERRYS ETIKETTEN

BURBERRY LONDON / Made in England Lambswool
Ein konsistentes Muster ist auf dem gesamten Schal erkennbar
BURBERRY LONDON / Made in Scotland Merino & Cashmere
URBERRY Schals haben saubere, entwirrte Fransen, deren regelmässige Länge 7,5cm nicht überschreitet.
Je nach Modell gibt es kürzere oder längere Fransen, jedoch werden ca. 7,5cm NIE überschritten.

FAKE CHECK

Die abgebildeten Bilder unten weisen Fälschungen und diverse Mängel auf:

  • Weder Burberrys noch BURBERRY verwenden Materialien aus Polyester.
  • Die Fransenlängen überschreiten tendenziell 7,5cm.
  • Die Fransen sind uneinheitlich lang, an den Enden ausgedünnt und nicht in sich gedreht.
  • Das Etikett ist links und rechts nicht gleichmässig angenäht.
  • Der Schriftzug ist typographisch uneinheitlich gesetzt. Abstände und Schriftart stimmen nicht.
Gefälschter Schal, BURBERRY noch BURBERRYS verwenden Polyester.
Fransen sind uneinheitlich lang, ausgedünnt, nicht in sich gedreht und länger als 7.5cm.

Material

Eine Echte Céline Tasche ist aus echtem, sehr hochwertigem Leder gefertigt. Gutes Leder erkennt man am Geruch und ist schwerer als die Plastik-Variante. Ebenso muss die Hardware hochwertig verarbeitet sein (Reissverschluss, etc.) und glänzen eher matt. Auch hier merkt man teils beim Geruch bereits, ob es eine Fälschung ist, wenn die Tasche «billig» riecht, kann man davon ausgehen, dass die Tasche eine Fälschung ist.

Nähte

Wie bei vielen Designertaschen ist auch bei der Marke Céline wichtig, dass die Nähte hochwertig und sauber sind. Sie sind sehr ordentlich, wobei eine Fälschung meist unsaubere Nähte hat.

Logo

Auch am Logo kann man erkennen, ob die Tasche echt ist. Das Logo beinhaltet den Namen des Modehauses mit einem französischen Accent (é), sowie den Namen der Hauptstadt Frankreichs «Paris» parallel darunter. Ebenso findet man bei einer echten, im Innern auf einem Lederpatch die Prägung «Made in Italy». Auf älteren Vintage Taschen findet man das CELINE Logo jedoch ohne Accent, das Wirrwarr mit oder ohne Accent, setzte 2008, Phoebe Philo Chefdesignerin bei CÉLINE ein Ende. Seit die die Zügel in der Hand hat, findet man keine Tasche mehr in den neuen Kollektionen ohne ein Accent.

Seriennummer

In jeder Céline Tasche findet man eine Seriennummer. Die im Innern der Tasche auf einem eingenähten Lederpatch geprägt wurde. Es gibt aber mehrere gleiche Seriennummern. Das Schema entspricht aber immer demselben: ein Buchstabe, zwei Buchstaben und vier Ziffern.

Achten Sie auf den Geruch des Leders, sowie die hochwertige verarbeitete Hardware.
Vintage Modelle haben keine Accent.

Seriennummer

Eines der wichtigsten Merkmale einer echten CHANEL Tasche ist die Seriennummer. Sie befindet sich meist im Innern der Tasche. Bis Ende der Neunzigerjahre war die Seriennummer auf einen weissen Sticker mit goldenem CHANEL Logo im Hintergrund angebracht. Seit dem Jahr 2000 befindet sie sich noch immer auf einem weissen Sticker, jedoch unterhalb zweier CHANEL Logos.

Logo

Oftmals kann man bereits an dem Logo selbst erkennen, ob es sich um eine Fälschung handelt oder nicht. Das originale Logo besteht aus zwei ineinandergreifenden Cs die sich voneinander abwenden. Zudem ist das Logo auch in Metallgliedern, Schulterketten oder am Reissverschluss sowie bei den Vintage-Taschen auf der Innenseite ersichtlich.

Muster

Das Muster muss sich auf der Tasche wiederholen; gestepptes Material sowie die Logos müssen in einer Linie verlaufen. Auch wenn eine Steppung aufgenäht wurde, wird das Muster nicht unterbrochen.

Material

Ein Geruchstest ist empfehlenswert, so kann eine Fälschung schnell erkannte werden: Sobald die Tasche nach Plastik oder Klebstoff riecht, kann das ein Anzeichen für eine Fälschung sein. CHANEL verwendet hochwertiges Kalbs- und Lammleder.

Die Seriennummer kann Aufschluss zur Echtheit geben.
Das Logo auch in Metallgliedern, Schulterketten oder am Reissverschluss sowie bei den Vintage-Taschen auf der Innenseite ersichtlich.
Die zwei Cs die sich voneiander abwenden.
Chanel verwendet je nach Model, hochwertiges Kalbs- oder Lammleder. Für andere Modelle wird auch Tweed verwendet.

Muster und Material

Bei original Gucci Taschen werden nur hochwertige Materialien verarbeitet. Das Guccissima Logo (GG) sollte immer symmetrisch verlaufen und klar gedruckt sein. Bei Ledertaschen wird das Logo immer eingestanzt (via Hotstamp) und nicht gedruckt. Zudem sind die Nähte und die Verarbeitung der Fäden ein wichtiges Indiz auf eine Fälschung, da Plagiate oft nicht sauber verarbeitet werden.

Hotstamp

Alle Gucci Taschenweisen den Schriftzug „® GUCCI made in Italy“ auf. Dieser ist auf die Lasche im Inneren gestampt. Beim Logo sollten die Buchstaben symmetrisch sein und eine gleiche Höhe aufweisen. Der Buchstabe „U“ hingegen ist linksseitig etwas dicker.

Metallapplikationen

Die Metallteile einer echten Gucci Tasche sollten immer aus massiven Materialien bestehen und sich schwer anfühlen. Zudem sollten alle Reissverschlüsse und weitere Metallteile den Gucci Schriftzug aufweisen.

Modellnummer

Die Modellnummer befindet sich auf der Rückseite der Lederlasche (innen liegend). Alle original Gucci Taschen haben eine Modell- sowie Seriennummer. Die Nummer ist meist 10 – 13-stellig und über zwei Zeilen verteilt. Bei älteren Modellen, sogenannten Vintage Taschen kann die erste Zahlenreihe der Modellnummer durch einen Punkt oder Bindestrich unterbrochen sein.

Das Guccissima Logo sollte immer symmertisch verlaufen.
Die Modellnummer auf der Rückseite der Lederlasche.
Hotstamp " Gucci made in Italy" auf der Lederlasche.
Achten Sie auf einen symmertischen Verlauf des Logos.

EchtheitsmerkmalE Hermès Carrés:

 

  • Auf dem Carré befindet sich immer das Logo (links, mittig oder rechts möglich): Hermès oder HermèsParis mit ®-Zeichen
  • den Waschzettel findet man oben Links auf der Rückseite 
  • Unten rechts: Signatur des Künstlers (* die Signatur kann auch links vorkommen.)
  • Mittig der Tuch-Name (*es gibt originale Tücher, die keinen Titel haben).
  • Ein Originaltuch wiegt, je nach Quellenangabe, zwischen 61 und 65 Gramm (feine Gewichtsunterschiede sind z.B. durch Reinigung möglich).
  • Die Masse eines „regulären“ Carrés sind 90cm x 90cm.
  • Zum 70. Geburtstag des Seidentuches kam eine Sonderkollektion heraus. Diese Tücher sind 70x70cm gross. Besonderheit: Die Seide ist so weich, wie bei den ganz alten Hermès-Tüchern, Hermès nennt diese Ausführung „SOIE VINTAGE“.
  • Es gibt Tücher, die ein zweites Mal aufgelegt wurden und nun einen anderen Titel tragen, z.B. wurde „Dies Et Hores“ zu „à Astrologie“.
  • Fälschungssicher, da zu aufwendig in der Herstellung und nicht mehr in der Hermès-Produktion, sondern nur noch in "Altbeständen" mancher Boutiquen sind die sogenannten Façonnet-Tücher. Dies sind Tücher, in die ein Muster eingewebt ist. Das bekannteste dürfte das „NAPOLEON“ mit den Bienen sein. Es gibt auch Feuerwerk, Misteln, Schlittschuhläufer, Kängurus, Notenschlüssel etc.
  • Der Saum eines Hermès-Tuches ist immer – mit einer Ausnahme* – von Hand nach vorn (also zum Motiv, d.h. zu der Seite hin, welche man nach aussen trägt) gerollt/genäht.

    *Ausnahme: Pochettes/Gavroches (Nickitücher), die von Hermès zu Werbezwecken kostenlos an gute Stammkunden verschenkt wurden, haben einen maschinengenähten Saum.

  • Pflegeetiketten an Tüchern können unterschiedlich aussehen, je nach Herstellungsjahr des Tuchs.

  • Es gibt sie in nur 2 Farben*: Schwarz und Weiss (die schwarzen Pflegeetiketten wurden erstmals im Jahre 2002 benutzt). *Ausnahme: beim Modell „BRIDES DE GALA“ aus der Serie „Dip Dye“ kommt der berühmte „Duc Attelé“ vor und Hermès hat bei diesem Modell einmalig eine bräunliche Etikette verwendet.
  • Zum Teil sind die Etiketten aus den 70er Jahren gefaltet genäht.
  • Ganz alte Tücher aus den 60er oder 70er Jahren haben winzige Etiketten, die so angenäht wurden, dass sie über den Tuch-Rand "hinausblitzen" können (Sammler nennen sie „Swing Tags“).
  • Ältere Etiketten sind lang und tragen zum Teil seitlich einen Buchstaben oder eine Zahl für die Näherei.
  • Später kamen lange weisse Etiketten hinzu, die immer an einer Ecke angenäht wurden – und zwar so, dass sie beim Tragen nicht über den Rand hinausragen.
  • Seit einigen Jahren sind die Etiketten klein und kurz.
  • Auf den Etiketten stehen die Lettern: FABRIQUE EN FRANCE 100% SOIE / MADE IN 100 % Silk DRY CLEAN ONLY.
  • Niemals tragen die echten Etiketten den Schriftzug "Reine Seide / Seta".
  • Niemals steht "Made in Italy", "Made in Paris" darauf.
  • Niemals kommt das Kutschenlogo (auch als „Calèche“- oder „Calechen“-Logo bekannt) vor. *
  • Das Etikett gehört genau in die Ecke und nicht ein oder zwei cm entfernt oder mittig davon.
  • Die Pflegeetiketten sind in der Regel an vier Stellen mit kleinen Stichen angebracht
  • Das Pflegeetikett beinhaltet immer die gleiche Materialangabe und ist drei-reihig und ein- oder höchstens zweisprachig.
  • Der Nähfaden ist immer in der Fadenfarbe des Randes gehalten.
  • Etiketten an Cashmere-/Seiden- oder auch Baumwolltüchern bzw. Pareos sehen anders aus.
  • DER ACCENT GRAVE (`) AUF „HERMÈS“

    Der Name Hermès schreibt sich mit einem „Accent Grave“ auf dem zweiten "E". Diese Schreibweise weicht jedoch bei wenigen Motiven ab; der Accent Grave über dem zweiten "E" fehlt. Z.B.:

    Le Jeu des Omnibus et des Dames Blanches, (sowohl die Erstauflage 1937 als auch die Wiederauflage 1987), Flottile (ca. 1970), Jumping (1981), Neige d’Antan (1989), Les Robes, Provence (1991) oder bei den alten Exlibris.

    Ein fehlender Accent über dem zweiten "E" ist also nicht zwingend ein Hinweis auf eine Fälschung. Diese Schreibweise macht ein Tuch sogar eher zu einem begehrten Sammlerstück, da es sich meist um ein älteres Motiv handelt.

Das Logo kann links, mittig oder rechts vorkommen.
Unten rechts: Signatur des Künstlers (* die Signatur kann auch links vorkommen.)
Den Waschzettel findet man oben Links auf der Rückseite. Der Saum eines Hermès-Tuches ist immer von Hand nach vorn (also zum Motiv, d.h. zu der Seite hin, welche man nach aussen trägt) gerollt/genäht.
Mittig der Tuch-Name (*es gibt originale Tücher, die keinen Titel haben).

Woran erkennt man Originale von HERMÈS?

  • Das HERMÈS Logo ist eingraviert. Es kommt in der Regel in den Farben Silber, Gold oder Braun/Natur vor.
  • Die Gravur ist eine Technik, bei welcher die Buchstaben/Zahlen tiefer liegen als die Oberfläche. Die Einprägung zeigt die Buchstaben/Zahlen leicht erhöht.
  • Originale tragen nie ein Metallschildchen im Innenbereich.
  • HERMÈS Handtaschen, wie beispielsweise „Kelly Herbag“, „Birkin“, „Gardenparty“ etc., stehen formstabil, d. h. sie sind nicht eingefallen/eingeknickt. Andere Modelle mit weichem Leder oder schmalem Boden, wie z. B. „Evelyne“, stehen jedoch nicht aufrecht.
  • Messingbeschläge am Taschenboden lassen sich nicht abschrauben.
  • Genähtes: HERMÈS verwendet eine einzige Fadenfarbe pro Tasche. Die Stichlänge/Fadenhöhe ist konsistent.
  • Wie bei den anderen HERMÈS Artikeln gibt es KEINE HERMÈS Authenticity Cards. Sie sind oft in orangefarbenen Variationen im Umlauf und ein Hinweis auf Fälschungen.
  • HERMÈS verwendet bei Lederwaren, also Gürteln, Armbändern und Taschen, KEIN Kutschen-Logo zusätzlich zur HERMÈS PARIS MADE IN FRANCE Prägung.
  • Das Innenfutter bei „Kelly“, „Birkin“, „Constance“, „Bolide“, „Evelyne“, „Kelly Herbag“ usw. ist IMMER aus Leder, niemals aus Textilgewebe. Allerdings gibt es auch Taschen (z. B. „Victoria“), deren Innenfutter aus Stoff gefertigt sind.

STEMPEL/DATASYSTEM

STEMPEL
Auf dem Verschluss ist stets der Stempel HERMÈS PARIS MADE IN FRANCE zu identifizieren.
Dieser befindet sich bei Originalen immer sehr nahe an der oberen Naht, NIEMALS jedoch in der Mitte zwischen Oberkante und Verschluss. Es wird KEIN Kutschen-Logo zusätzlich zur HERMÈS PARIS MADE IN FRANCE Prägung angebracht!

  • Hermès verwendet ein einmaliges Dataystem. Die Markierung kann auf der Unterseite der Handgriffe/Riemen/Halterung/Schließen ausgemacht werden.
  • Der Blindstempel wurde 1945 eingeführt. Ältere Taschen besitzen demnach keinen Blindstempel.
  • Für die Auszeichnung genutzt wird das fortlaufende Alphabet. Es begann 1945 mit einem einfachen „A“ und wurde 1971 mit einem „A“ im Kreis sowie 1997 mit einem „A“ im Viereck fortgesetzt.

Liste von den HERMÈS Data-Codes 1945 bis 2013

JAHR

BUCHSTABE

FORM

1945

A

Keine

1946

B

Keine

1947

C

Keine

1948

D

Keine

1949

E

Keine

1950

F

Keine

1951

G

Keine

1952

H

Keine

1953

I

Keine

1954

J

Keine

1955

K

Keine

1956

L

Keine

1957

M

Keine

1958

N

Keine

1959

O

Keine

1960

P

Keine

1961

Q

Keine

1962

R

Keine

1963

S

Keine

1964

T

Keine

1965

U

Keine

1966

V

Keine

1967

W

Keine

1968

X

Keine

1969

Y

Keine

1970

Z

Keine

1971

A

O

1972

B

O

1973

C

O

1974

D

O

1975

E

O

1976

F

O

1977

G

O

1978

H

O

1979

I

O

1980

J

O

1981

K

O

1982

L

O

1983

M

O

1984

N

O

1985

O

O

1986

P

O

1987

Q

O

1988

R

O

1989

S

O

1990

T

O

1991

U

O

1992

V

O

1993

W

O

1994

X

O

1995

Y

O

1996

Z

O

1997

A

1998

B

1999

C

2000

D

2001

E

2002

F

2003

G

2004

H

2005

I

2006

J

2007

K

2008

L

2009

M

2010

N

2011

O

2012

P

2013

Q

 

HERMÈS PARIS MADE IN FRANCE
Das Logo ist eingraviert. Es kommt in der Regel in den Farben Silber, Gold oder Braun/Natur vor.

Innen

Jedes gleiche Modell, hat auch die gleiche Farbe des Innenfutters. Achten Sie auch auf das Logo; bei einer Echten Marc Jacobs Taschen, tragen an der Innenseite ein kleines Metallstück, mit dem Aufdruck MARC JACOBS, auf dem auch der Aufdruck MADE IN … zu finden sein. Auch auf die Abstände des Aufdrucks und die Buchstaben ist zu achten. Bei den Gefälschten ist das Logo auf ein Leder oder Stoffstück gedruckt.

Aussen

Auch hier spielt die Qualität eine wichtige Rolle, gefälschte Taschen können oft nicht mit der Qualität der Echten mithalten. Auch bei den Aussenfächern kann es gut sein, dass die Massen (kleiner, grösser, breiter. Schmaler) nicht mit den Echten übereinstimmen.

Nähte

Die Nähte dürfen, egal ob innen oder aussen, nicht schief sein. Sie sind gerade, ununterbrochen und sauber bearbeitet. Fälschungen hingegen werden meistens unsorgfältig verarbeitet und lösen sich oft schon nach wenigen Tagen.

Henkel

Die Henkel sind oft anders angenäht und haben somit eine schlechte Qualität. Ebenso kann es bei einer Fälschung sein, dass das die Nähte verschiedenen Farben haben oder die Henkel müssen sogar bei den Ecken zusammengeklebt werden, da die Naht nicht halten will.

Hardware

Auf der Hardware ist bei echten Taschen oft das Mark Jacobs Logo zu sehen, dass bei den Fälschungen meistens fehlt.

Geruch

Falsche Taschen stinken auch sehr oft, Marc Jacobs benützt deswegen für die Produktion hochwertiges Leder wie Hirsch oder Rind. Hingegen Fälschungen meist Schafsleder oder kein Leder nehmen.

 

Logo

MCM äussert auf der Website über Bedeutung des Logos folgendes: „Das MCM Logo ist eine Hommage an das reiche Erbe der Marke. Der Münchner Löwe im Emblem weist auf Heinrich den Löwen hin; den Gründungsvater Münchens, die Geburtsstadt MCM`s. Die Lorbeeren symbolisieren die Leidenschaft König Ludwigs I für den Neoklassizismus und sind ausserdem das griechische Symbol für Ruhm und Ehre. Der MCM Diamant steht für Stärke, Wert und Haltbarkeit in Verbindung mit wahrer Schönheit. Inspiriert wurde er durch die Legende des Wittelsbacher Diamanten: Vom spanischen König Philip IV wurde dieser 1664 erworben und fand seinen Weg in die Familie Wittelsbach durch die Heirat Karl Albrecht von Bayern mit Maria Amalia, der Enkelin von Leopold I. 2008 erzielte der 35.56 karätige Diamant den höchsten Preis, der je in einer Auktion geboten wurde.“ Optisch besteht dass MCM-Logo aus dem Schriftzug MCM in Doppellinie über einem Lorbeerzweig, welcher mit einer Schlaufe versehen ist. Das linke Schlaufenende hängt dabei etwas höher. Der Lorbeerzweig weist links immer exakt 9 Blätter auf, der Zweig rechts der Schlaufe hat stets exakt 8 Blätter.

Musterverlauf


Das berühmte MCM Signatur-Muster existiert in verschiedenen Farbkombinationen. Das bekannteste ist wohl das Cognac Visetos aus der klassischen Heritage-Reisekollektion Daneben existiert noch ein blaues Muster auf weissem Hintergrund, ein graues Muster auf schwarzem Hintergrund sowie ein schwarzes Muster auf beigem Hintergrund. Bei Sondereditionen können zudem Hintergründe in Blau, Rosa, Gelb etc. vorkommen. Das MCM-Logo ist dabei abwechselnd mit „Diamanten“ (rautenähnliche Vierecke) versehen sowie horizontal immer abwechselnd aufrecht und um 180 Grad gedreht angebracht. Vertikal wird das Muster immer in Doppelreihen wiederholt: abwechselnd aufrecht und um 180 Grad gedreht.

„Gold Visetos“ bezeichnet die Neuinterpretation des Visetos-Musters mit „Goldregen“ (kleine, goldfarbene Nieten am Signatur-Material).

„Road to Paradise“: Bei dieser Interpretation des Signatur-Musters bilden die Streifen (Strassen) den Grundton des Artikels.

„Project Leather“ bezeichnet die Echtledertaschen (Rindsleder) in verschiedenen Farben und Modellen (neuere Kollektion). Viele dieser Taschen können umgestülpt (also inside out) getragen werden.

„Elda Saffioano Linie“: italienisches Rindsleder mit softer Saffiano-Schraffur. Die Metallteile dieser Linie bestehen aus 24-karätigem Gold.

Materialen

Aussen: Die klassischen Signaturtaschen und Koffer bestehen aussen aus Feinsynthetik-Materialien (Lederimitat) mit Besätzen aus spezialbeschichteten und durchgefärbten Lederteilen. Die Henkel und Riemen bestehen aus einem oder beiden dieser Materialien. Signaturtaschen wurden auch in Textil oder Vinyl gefertigt, dabei ist das Logo/Signaturmuster meist eingewoben.

Textiltasche mit eingewobenem Logo (Original) Unifarbene Taschen und Kleinlederwaren bestehen in der Regel aus gefärbtem Leder. Die Metallteile sind aus Vollmessing oder Edelstahl gefertigt. Das Zwischenmaterial der Kofferlinie ist aus finnischem Holz.

Innen: Signatur-Nylonsatin (in der Farbe der jeweiligen Lederteile der Tasche), oder auch durchgefärbtes Futterleder.

Schilder: Kleinlederwaren, wie beispielsweise Portemonnaies, verfügen über eine Prägung innen und besitzen in der Regel aussen kein Messingschild– die Portemonnaies aus der aktuellen Kollektion verfügen teilweise über das Messingschild. Bei älteren Modellen kommt nur die innenliegende Prägung vor. Eine der beiden Ausweisungen (Prägung innen oder Messingschild MUSS jedoch vorhanden sein.

Praktisch jedes MCM-Produkt verfügt über eine Messingplatte. Diese Platte befindet sich in der Regel aussen, oben oder mittig. Ist die Messingplatte unten/ oben links oder rechts angebracht, kann dies ein Fälschungshinweis sein. Bei einigen Spezialtaschen befindet sich das Schild an der Seitenkante der Tasche. Bei den neueren Echtledertaschen von MCM befindet sich das Schild manchmal mittig unten.

Die Schilder haben abgerundete Ecken und zeigen den Schriftzug „MCM“ in Doppellinien. Darunter befindet sich das Logo mit dem Lorbeerzweig. Wiederum darunter ist ein zentriertes ® sowie unterhalb dessen „MÜNCHEN“ zu erkennen. Zu beachten ist, dass die Ü-Pünktchen das „M“ (von München) überragen. Die Schrift ist auf dem Messingschild AUSSEN nie geschwärzt. Innen kann die Schrift der Messingplatten geschwärzt sein. Das Messingschild ist nur bei Taschen der "Korea-Linie" mit einem Lederstück unterlegt. Dann muss im inneren der Tasche eine weisse Etikette mit dem Hinweis: "Made in Korea" vorhanden sein. 

Code auf dem Schild: Jedes MCM-Messingschild weist einen eingravierten Code auf. Dieser setzt sich aus einem Buchstaben und vier Ziffern zusammen – wobei der Buchstabe an erster oder an letzter Stelle stehen kann. Ältere Modelle haben einen reinen Zahlencode. Auf Wunsch kann das Schild bei MCM mit den eigenen Initialen versehen werden. Schrauben am Schild: Die Schilder sind bei den meisten Modellen verschraubt. Dabei handelt es sich um Schlitzschrauben (niemals Kreuzschrauben) die oben gerundet und im Schild „versenkt“ sind.
Die Schrauben liegen also nicht oben auf dem Schild auf und stehen nicht ab. Sie werden von MCM in Handarbeit eingeschraubt, damit schlussendlich alle Schlitze in die Mitte des Schildes zeigen. (ACHTUNG: da die Schrauben „schraubbar“ sind, können die Schlitze auch bei Originalen manchmal nicht auf die Mitte weisen – bei neuen/ungebrauchten Taschen zeigen sie jedoch immer genau in die Mitte.) Messingschild einer Originaltasche – Schraubenschlitze zeigen alle in die Mitte Messingschild einer Originaltasche – Schraubenschlitze zeigen alle in die Mitte Messingschild auf einem Original-Portemonnaie.

Sämtliche MCM-Metallteile sind mit der MCM-Prägung versehen. Reissverschlüsse älterer Taschen sind jedoch teils noch neutral (ohne jegliche Prägung) oder mit einem „YKK“-Stempel (Reissverschlussmarke) gekennzeichnet. Die Aufhängungen/Verbindungstücke zwischen Tasche und Henkel/Riemen wurden lange Zeit ausschliesslich in Form eines H verwendet – heute werden jedoch auch runde oder viereckige Verbindungsstücke (mit abgerundeten Kanten) verwendet.

Henkel/Schulterriemen: Fest an der Tasche verankerte, nicht abnehmbare Schulterriemen sind in der Regel zweischichtig verarbeitet. Dabei besteht eine Seite aus Glattleder (im Falle des Cognac-Logos in Braun, beim weissen Logo in Dunkelblau), die andere Seite ist im Signatur-Muster gehalten. Die Lederseite ragt dabei ein paar Millimeter in die Logo-Seite (an der Kante) hinein. Abnehmbare Schulterriemen und Henkel sind oft ausschliesslich in Echtleder und ohne Logo-Seite gearbeitet.

MCM-Innentaschen enthalten immer eines der folgenden Echtheitsmerkmale: Ein Innenetikett aus Leder mit Michael Cromer-Signatur (bis 1997 – dem Ausscheiden von Michael Cromer aus dem Unternehmen) oder OHNE Cromer-Signatur, dafür mit einer Seriennummer (ab 1997) oder bei ledernem Innenfutter ein geprägter Hotstamp  oder (bei sehr alten Taschen) ein geschraubtes Innenetikett. Neuere Taschen haben Messingschildchen mit einem gefrästen und geschwärzten Logo innen. Das M (München) wird hier nicht von den Ü-Pünktchen überragt (im Gegensatz zum Aussenschild).

Der Lorbeerzweig weist links immer exakt 9 Blätter auf, der Zweig rechts der Schlaufe hat stets exakt 8 Blätter.
„Gold Visetos“ bezeichnet die Neuinterpretation des Visetos-Musters mit „Goldregen“ (kleine, goldfarbene Nieten am Signatur-Material).
Die Schilder sind bei den meisten Modellen verschraubt. Dabei handelt es sich um Schlitzschrauben (niemals Kreuzschrauben) die oben gerundet und im Schild „versenkt“ sind.